Die Möbelbranche versucht das Bedürfnis der Menschen nach dem Ursprünglichem zu befriedigen. Doch, wie auf der Möbelmesse IMM Cologne kürzlich zu sehen war, reicht dafür viel Holz, Leder und wenig Chemie nicht aus.

Moos als Wandteppich – eine der Höhepunkte der IMM 2012.
Bei Wohnaccessoires und Möbeln sind auch vermehrt unbehandeltes Holz und solches, das schon mal verwendet wurde, zu sehen, beispielsweise eine mannshohe Lampe aus alten Schiffsplanken. Aber auch Holzimitationen sind hinsichtlich Färbung und Struktur noch einmal näher an das Original herangerückt, schreibt die Kölnmesse in einer Trendanalyse. Selbst vor den Farben macht der Trend zur Natur der Möbeldesigner nicht halt. Die satten Farbtöne eines Sonnenuntergangs, einer Sommerwiese, des Himmels oder des Lavendels fand man während der Messe häufig in den Ausstellungshallen. In Zukunft würden die Farben für Wohnräume sogar noch satter, erläutert der Verband der Deutschen Möbelindustrie. In der kommenden Saison werden vor allem starke Unitöne erwartet. Lila werde in Mode sein und Blau wieder salonfähig. Bei den Möbeln bleibe aber Weiß weiterhin beliebt, weil es gut kombinierbar sei.



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