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Kultur

11.03.2010 | Kultur - alle Artikel

"Zeitinsel" zu Fazil Say am Konzerthaus Dortmund

Erdig und explosiv: Patricia Kopatchinskaja spielte in Dortmund Fazil Says ´1001 Nights in Harem´. Foto: CoddingtonVon Edda Breski

DORTMUND - Es ist ein viertägiges Fest, eine Begegnung von Stilrichtungen und Kulturen: Dem türkischen Pianisten und Komponisten Fazil Say ist eine "Zeitinsel" gewidmet, ein Festival, mit dem das Konzerthaus Dortmund seinen bisherigen Exklusivkünstler ehrt und verabschiedet. Ur- und Erstaufführungen jagen sich förmlich: Am Mittwoch, dem ersten Abend, erlebte das Dortmunder Publikum die Deutsche Erstaufführung des Violinkonzertes "1001 Nights in the Harem", ausgeführt durch die Widmungsträgerin Patricia Kopatchinskaja und das WDR-Sinfonieorchester unter Howard Griffiths. » Artikel lesen

11.03.2010

Naive Kunst in Recklinghausen

Zu den Klassikern der naiven Kunst gehören Erich Bödeckers Skulpturen, hier die ´Stürzende´ (1967). Foto: GayVon Marion Gay

RECKLINGHAUSEN - Die kleinen Figuren tragen Baströckchen und Kopfschmuck. Aufgereiht stehen sie vor den Eingängen ihrer Höhlenwohnungen, betrachten die Kinder, die vor ihnen im Wasser planschen. Wie auf dem Bild "In der Südsee" von Natalie Schmidtova könnte man sich das Leben auf einer Tropeninsel vorstellen. Zum Kulturhauptstadtjahr und der Local Heroes-Woche zeigt das Vestische Museum in Recklinghausen rund 100 Werke naiver Kunst aus dem eigenen Bestand. » Artikel lesen

11.03.2010

Ruhrgebietstheater von Einsparungen bedroht

Von Ralf Stiftel

ESSEN - Die Kulturhauptstadt blüht gerade auf mit prachtvollen Ausstellungen und großen Theaterereignissen. Doch während Besucher und Kritiker entzückt sind, fassen die beteiligten Städte, von denen viele pleite sind, Sparbeschlüsse, die einen radikalen Kulturabbau zur Folge haben. » Artikel lesen

10.03.2010

"Helden" in Hattingen: Stars im Industriemuseum

Der Heilige Georg wird in einer lebensgroßen Holzfigur (um 1450) als Drachentöter gezeigt. Er gilt als Glaubens- und Ritterheld. In Hattingen ist er Stadtpatron.Foto: LWLVon Achim Lettmann

HATTINGEN Sie rücken zusammen, die Helden unserer Bewusstseinskultur, unserer Geschichte. Ein Foto von Tana Schanzara, der Duse des Reviers, ist über dem Freiheitskämpfer Nelson Mandela und neben einer Kreuzigung Jesus Christi zu sehen. Fußballer Helmut Rahn ist nicht weit, und Wilhelm der Große, Kaiser des Deutschen Reichs von 1871 zählt dazu. Im "Heldenpanorama" scheinen sie mit zahllosen anderen Mutigen, Starken und Klugen als Lichtbilder auf. "Helden" heißt dann auch die engagierte Ausstellung in der Henrichshütte in Hattingen. » Artikel lesen

09.03.2010

"Wicked - Die Hexen von Oz" in Oberhausen gefeiert

Grün und blond: Elphaba (Willemijn Verkaik, links) und Glinda (Joana Fee Würz) in dem Musical ´Wicked - Die Hexen von Oz´, zu sehen im Oberhausener Metronom Theater.Foto: Stage EntertainmentVon Achim Lettmann

OBERHAUSEN. Den Dufthauch einer Fee verströmt Glinda, so makellos und hübsch wirkt sie in dem Musical "Wicked - Die Hexen von Oz". Wie ein ewiges Licht erhellt sie die ersten Szenen des Erfolgsstücks. Dann ist die Frage zu hören, ob sie die Freundin der bösen Hexe war. Und schon erhält das Klischee erste Risse. "Unsere Wege haben sich gekreuzt", sagt Glinda und erzählt, wie sie Elphaba in der Universität kennenlernte - damals. » Artikel lesen

09.03.2010

"Anna Karenina" am Düsseldorfer Schauspiel

Von Annette Kiehl

DÜSSELDORF - Das Versprechen ist groß: "Welcome to Anna Karenina on Ice!", kündigt Fürst Oblonskij das Drama wie eine Tanzshow vollmundig an und gleitet im Pelzgewand eine Runde über die Eisfläche bei der Champagner-Bar. Tatsächlich wird er an diesem Abend im Düsseldorfer Schauspielhaus Recht behalten. In einer neuen Theaterfassung des Romans von Leo Tolstoj sieht man ausladende Gesten und viel Show - doch wenig Gefühl. » Artikel lesen

07.03.2010

Samir Akikas Choreografie "Me&myMum" in Münster

Von Ursula Pfennig MÜNSTER - Sie toben und weinen, tanzen und spielen, stillen und schreien: sieben Erwachsene und drei Kinder im Münsteraner Theater im Pumpenhaus unter der Regie von Samir Akika. Das Produktionsteam "Unusual Symptoms" bringt die vielfältigen Facetten von Mutter-Kind-Beziehungen zum Ausdruck. » Artikel lesen

07.03.2010

Paul Kalkbrenner gastiert in Dortmund

Begeistert in Dortmund: DJ Paul Kalkbrenner Foto: SzkudlarekVon Patrizia Popek

DORTMUND - Sein Habitus verrät, er ist Musiker durch und durch. In seiner Mimik spiegelt sich höchste Konzentration, seine Hände rasen über die Tasten und Knöpfe am Mischpult, die Augen wandern wieder und wieder ins Publikum. Paul Kalkbrenner will wissen, wie seine Beats wirken. Er will, dass seine Zuhörer in der ausverkauften Westfalenhalle 2 mit ihm, nein für ihn tanzen. Er führt sie wie Marionetten, lässt sie in leisen Elektro-Passagen Atem holen, um sie dann mit krassem, dröhnendem Bass aufzuscheuchen, kreischen zu lassen, beben zu lassen. » Artikel lesen

05.03.2010

Christoph Worringer im Landesmuseum Münster

Anschwellende Trauergefühle, dargestellt von 27 Doppelgängern des Künstlers: Christoph Worringers Gemälde ´Geleit´ (2009), zu sehen im Westfälischen Landesmuseum. Foto: MuseumVon Ralf Stiftel

MÜNSTER - Nicht weniger als 27 Mal tritt der Künstler selber auf in seinem monumentalen "Geleit". 4,80 Meter breit ist Christoph Worringers Gemälde von 2009, und es schildert eine Trauergesellschaft, die den Sarg zum Grab trägt. Fahnen tragen sie mit dem Rot eines Altmeisters, von El Greco vielleicht, dessen "Begräbnis des Grafen von Orgaz" Worringer auch als Inspiration nennt, neben Courbets "Begräbnis in Ornans" und weiteren Bildern. Ehe der 1976 in Krefeld geborene Künstler zu malen beginnt, informiert er sich. Schaut in die Tradition. Und arbeitet ein, was ihm brauchbar erscheint. » Artikel lesen

05.03.2010

"Theater der Welt" startet mit Barockoper

ESSEN - Eine Video-Schaltkonferenz darüber, dass ein Scheich auf der Zeche Zollverein ein Luxushotel bauen will. Eine Inszenierung von Tschechows "Kirschgarten" in einem Waldstück bei Vilnius als Video-Live-Übertragung. Eine Führung durch eine Sammlung zu Barbara, der Schutzheiligen der Bergleute. Das alles gehört zum Programm von "Theater der Welt", dem internationalen Festival, das im Rahmen der Kulturhauptstadt in Mülheim und Essen stattfindet. Gestern präsentierte die Direktorin Frie Leysen im Essener Aalto-Theater das Programm. » Artikel lesen

04.03.2010

Große Miró-Ausstellung im Picasso-Museum Münster

Vor dem Surrealismus: Joan Mirós Gemälde ´Nord-Sud´ (1917) ist in Münster zu sehen. Foto: MuseumVon Marion Gay

MÜNSTER - Der Kopf erinnert an eine Zwiebel. Oben stehen drei schwarze Haare ab, am Kinn baumelt etwas, das wie ein Fisch aussieht. Das Wesen von Joan Miró wirkt grotesk und zugleich anmutig ("Hexe", 1969). Mit der Ausstellung "Die Farbe seiner Träume" feiert das Graphikmuseum Pablo Picasso in Münster seinen runden Geburtstag. Vor zehn Jahren als erstes Picasso-Museum Deutschlands eröffnet, beherbergt es heute eine weltweit einmalige Sammlung mit über 800 Grafiken des spanischen Künstlers. Inzwischen wurden fast 50 Sonderausstellungen rund um Picasso und seine Zeitgenossen präsentiert. » Artikel lesen

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Kommentare

Reform muss her

09.03.2010 · Dass mit dem gestrigen Urteil des Bundesgerichtshofes zur nachträglichen Sicherungsverwahrung ein Weg zur Befriedung der Debatte ums - populär ausgedrückt - "Wegschließen für immer" beschritten wurde, kann man wohl getrost ausschließen.» Artikel lesen

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Rhein Westfälisch

R(h)ein Westfälisch vom 11.03.2010

11.03.2010 · Der Titel "Professor" hat im Fußball keineswegs immer den besten Klang. Über den Theoretiker Dettmar Cramer ätzte mal ein Kollege: "Der hat einem Spieler mal vorgerechnet, wann auf dem Ball, der zu hoch in die Wolken getreten worden ist, Schnee liegt.» Artikel lesen

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