Deutliches Plus beim Wohnungsbau

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Märkischer Kreis - Im Kreisgebiet wurden im vergangenen 230 Baugenehmigungen zur Errichtung neuer Wohngebäude ausgesprochen. Das bedeutet gegenüber 2014 (146) einen Anstieg von mehr als 57 Prozent.

Diese Zahlen veröffentlichte jetzt Information und Technik Nordrhein-Westfalen (IT.NRW) als statistisches Landesamt. Ein Großteil der neu errichteten Wohngebäude sind mit 200 Einfamilienhäuser. Hinzu kommen 13 Zwei- und 17 Mehrfamilienhäuser. 

Insgesamt entstanden im Märkischen Kreis im vergangenen Jahr 448 Wohnungen. 2014 waren es gerade einmal 308 (+45,5 Prozent). Die meisten Wohnungen (382) wurden in neuen Wohngebäuden geschaffen. Elf Wohnungen entstanden in Mischobjekten und 55 durch Aus- oder Umbauarbeiten.

Im Vergleich zu 2012 (5,6) verdoppelte sich die Baugenehmigungsquote (genehmigte Wohnungen je 10 000 Einwohner) im Märkischen Kreis mit 10,8 zwar schon fast, dennoch gehört der heimische Kreis in dieser Statistik mit beispielsweise den Städten Herne (6,4), Hagen (8,8) und Duisburg (9,4) eher zu den Schlusslichtern.

Die höchsten Quoten in Nordrhein-Westfalen wiesen die Kreise Borken (59,1) und Heinsberg (56,9) sowie die Stadt Bonn (56,2) auf. Der 2015er-Durchschnittswert für das gesamte Bundesland beträgt 31,6.

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