Fahrverbote für sechs Kradfahrer

Sechs Fahrverbote sprach die Polizei gegen Kradfahrer aus, die beim Sonntagsausflug deutlich zu schnell unterwegs waren.

MÄRKISCHER KREIS -  Gleich sechs Fahrverbote sprach die Polizei am Sonntag gegen Motorradfahrer aus, die bei einem der ersten Ausflüge in diesem Jahr deutlich zu schnell unterwegs waren.

Die Kreispolizeibehörden Rhein-Sieg-Kreis, Oberbergischer Kreis, Ennepe-Ruhr-Kreis, Olpe und Märkischer Kreis haben sich zum „Netzwerk Kradfahrer“ zusammengeschlossen, um die Zahl der Unfälle senken zu können.

„Durch gleichzeitige Schwerpunkteinsätze in diesen Behörden soll in einer großen Fläche auf das Verkehrsverhalten der Kradfahrer eingewirkt werden“, so Polizeisprecher Norbert Pusch. 163 Verstöße stellten die Beamten fest, die mit 104 Verwarnungsgeldern, 54 Ordnungswidrigkeitenanzeigen sowie fünf Strafanzeigen geahndet wurden. In 119 Fällen waren die Motorradfahrer zu schnell.

Fünf Rollerfahrer handelten sich Strafanzeigen ein, weil sie ihre Fahrzeuge technisch verändert und schneller gemacht hatten. Sie waren durch die Veränderung ihrer Fahrzeuge nicht mehr in Besitz der erforderlichen Fahrerlaubnis. Zwei Roller wurden sichergestellt.

Auffallend war nach Angaben der Polizei die hohe Zahl der Kradfahrer, die nach dem langen Winter mit abgefahrenen Reifen unterwegs waren. Hier kam es zu zehn Ordnungswidrigkeitenanzeigen.

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